Ich war schon immer ein wenig anders als die anderen, passte nicht so richtig rein und fühlte mich falsch. Aber ich war hervorragend darin, mich anzupassen. Das funktionierte für alle gut, aber mich kostete das viel Kraft. Ich glaube, deswegen ist es meine große Leidenschaft, andere Menschen zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – denn ich weiß, wie viel besser sich das anfühlt als sich ständig anzupassen. Dass ich dafür einmal die Astrologie nutzen würde, hätte ich nie gedacht, obwohl mein Geburtshoroskop mein Leben von Anbeginn durchzogen hat … aber beginnen wir von vorn.
Du bist auf der Suche nach deinem eigenen Weg? Dann schau dir unbedingt mein Astro-Mentoring an!Meine Kindheit auf dem Land: Schön, aber etwas zu eng
Mehr Kühe als Menschen, der Nachbar weiß besser über mich Bescheid als ich selbst und eine gewisse Enge im Herzen trotz unendlicher Weite in der Natur: So lässt sich meine Kindheit und Jugend auf dem Dorf zusammenfassen. Der wichtigste Termin der Woche war der Bibliotheksbesuch, um neue Bücher zu holen. Als Teenie kamen dann die samstäglichen Disco-Abende und anschließenden Tagebuch-Sessions hinzu, um das Erlebte (und Erträumte) niederzuschreiben. Lesen und schreiben: Das war mein Leben. In gewisser Weise ist das heute noch so, aber erweitert um viele Dinge mehr. Mein Zwillinge-Aszendent (= vielseitig interessiert, kommunikativ) setzt sich schon immer durch.
Mir ging es auf dem Land wirklich gut, meine Familie ermöglichte mir vieles, auch den Mopedführerschein, der mir mehr Freiheit ermöglichte. Aber irgendetwas fehlte mir immer inmitten von Fachwerk und Wiesen. Das zeigen meine Tagebuchaufzeichnungen ganz deutlich. (Ja, ich habe meine Tagebücher natürlich noch. Alle.)
Als meine Freundinnen beschlossen, als Au Pair in die USA zu gehen, ging ich mit. Trotz Widerstand innerhalb der Familie. Ich bekam sogar ein Buch mit Horrorgeschichten über Au-Pair-Erfahrungen geschenkt. Heute weiß ich, dass ihre Sorge einfach unendlich groß war, dass tatsächlich viel hätte passieren können. Wie gut, dass mein 18-jähriges Ich das zwar wahrgenommen hat, sich aber davon nicht abhalten ließ. In meinem Geburtschart war zu der Zeit die rebellische Uranus-Energie (= Uranus sorgt für Überraschungen und hat einen großen Freiheitsdrang) aktiviert. Das half. (Ich sag’s ja nur.)
Meine Zeit als Au Pair: Freiheit pur
Als Au Pair hatte ich erstmals das Gefühl, wirklich frei zu sein und so sein zu können, wie ich bin. Ganz ohne die Bewertungen anderer. Wie so oft lag das auch und vor allem an den Menschen. Genauer gesagt an meiner Gastfamilie, die ein Segen war. Aber auch Ho-Ho-Kus in New Jersey sowie New York City waren als neue Heimatorte perfekt. Denn wie ich jetzt weiß, befindet sich genau dort meine MC-Jupiter-Lilith-Linie – quasi ein Glücksgarant in der Astrokartographie (= Astrologie der Orte). Durch meine Gastmutter kam ich in dieser Zeit mit Vollmondritualen, Tarotkarten, Runen und Co. in Kontakt. Als Teenagerin begeisterte ich mich zwar schon für Astrologie, aber Rituale und Tarot … das waren komplett neue Welten für mich. Auch das machte mein Au-Pair-Jahr zu einer lebensverändernden Zeit.
In diesem Jahr kam mein Uranus in Kombination mit Venus und Mond (= eine sehr emotionale, freiheitsliebende Energie) auf seine Kosten. Das war Freiheit in ihrer Reinform. Nie wieder habe ich mich so frei und unbeschwert gefühlt wie damals.
Mein Studium: Aller guten Dinge sind 3
Nach meinem Au-Pair-Jahr wartete das Studium in Jena auf mich. Eingeschrieben mit Soziologie, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Wirtschaftswissenschaften. Vielfalt ja, aber bitte was einigermaßen Handfestes. Zwei Wochen vor Studienbeginn schwenkte ich um auf Anglistik/Amerikanistik, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Wirtschaftswissenschaften. Ach ja, Cindy wieder. Nach dem ersten Semester dann der letzte Wechsel von Wirtschaftswissenschaften zu Psychologie.
Diese dritte Fächerkombination passte. Anglistik/Amerikanistik, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Psychologie blieben es bis zum Ende meines Studiums – und bildeten mein Geburtschart perfekt ab. Merkur in Schütze (Anglistik/Amerikanistik), Zwilling-Aszendent u.a. (Interkulturelle Wirtschaftskommunikation) sowie Skorpion-Mond (Psychologie).
Die Zahl 3 ist für Menschen mit Merkur-Betonung (Merkur = 3. Haus) oft ein Begleiter. Tja, 3 Fächer waren perfekt, auch wenn die Geisteswissenschaften mein Umfeld etwas irritierten und mir ein Taxifahrerinnenleben prognostiziert wurde. Mit der Fächerkombination kann das ja nix werden.
Tja, da hatten sie meine Steinbock-Sonne (= sehr zielstrebige, geerdete Energie) nicht auf dem Schirm: Praktikum in New York, Berlin, Weimar und Hamburg. Das öffnete nach meinem Studium Türen – und führte mich nach Hamburg.
Agenturleben: Meine Steinbock-Sonne hat gut zu tun
Während der ersten Jahre in Hamburg war meine Steinbock-Sonne sehr gefragt … Das Volontariat war eine Herausforderung. Nicht fachlich, sondern menschlich. Die Agenturräume glichen einer Kühltruhe von minus 18 Grad. Jede E‑Mail musste ausgedruckt und vor Versand freigegeben werden. Jede (!) E‑Mail. Die Agentur-Leitung war immer sehr zufrieden mit mir, logisch, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen kann meine Steinbock-Sonne. Mein Zwillinge-Aszendent hielt die Fassade aufrecht, aber mein Skorpion-Mond litt.
Meine Chefin in der nachfolgenden PR-Agentur hatte gut zu tun, weil sie mir antrainieren musste, E‑Mails ohne Freigabe zu verschicken. (Noch heute ertappe ich mich dabei, wie ich gerne jemanden hätte, der mir eine E‑Mail vor Versand freigibt. Als Solo-Selbstständige natürlich semi-ideal.) Ansonsten war das Agenturleben Stress pur mit 60-Stunden-Wochen. Oft auch Standby am Wochenende. Das war hart, weil nie Ruhe war. Ja, der Steinbock mag Verantwortung und Herausforderungen, aber er will auch für sich sein, in Ruhe auf den Berg steigen. Das war nicht möglich.
Irgendwann wurde mir dieses Leben zu viel, und ich musste raus.

„Verantwortung à la Steinbock heißt auch, Verantwortung für sich selbst.“
– Cindy Ulitzsch
Selbstständigkeit: Endlich ist mein Uranus (wieder) glücklich
Nach all den Jahren in Agenturen führte mich mein Weg nicht wie die meisten in ein Unternehmen, sondern in die Selbstständigkeit. Dabei wollte ich das nie. Das Gerede von selbst und ständig, aber auch Umsatzsteuervoranmeldungen und Akquise schreckten mich ab. Allerdings fand sich kein passender Job, und damit fiel irgendwann die Entscheidung: Okay, dann mach ich mich halt selbstständig.
Tatsächlich entpuppte sich die Selbstständigkeit als Glücksfall. Nicht zu Beginn, denn es ging super langsam los, aber zum Glück hatte ich parallel noch einen Teilzeitjob, der die Krankenkasse und die Miete zahlte. Als es dann richtig gut lief als Texterin, und ich auch noch eine Ausbildung als Buchhändlerin begann, fiel der Teilzeitjob weg. Perfektes Timing.
Meine Uranus-Konstellationen (= Freiheits- und 08/15-ist-doof-Rebellen) im Geburtschart lieben es, wenn ich meinen Tag frei gestalten kann, und das macht meine Selbstständigkeit möglich. Durch die Stenbock-Sonne brauche ich auch Struktur, aber eben mit vielen Freiheiten.
Mein idealer Arbeitstag sieht übrigens so aus:
- 7 bis 12 Uhr Schreibtisch
- 12 bis 15 Uhr Pause
- 15 bis 18 Uhr Schreibtisch
Klappt das jeden Tag? Natürlich nicht. Aber wenn es klappt fließt die Kreativität tatsächlich anders.

Sieben Jahre Selbstständigkeit: Die Astrologie kehrt zurück
Als meine Selbstständigkeit gut lief und sich finanziell endlich lohnte, stuppste mich die Langeweile an. Der Sieben-Jahres-Rhythmus schlug zu, ein Phänomen, das du vielleicht schon kennst: Alle sieben Jahre ändert sich unser Geschmack, alle sieben Jahre erfinden wir uns neu. In der Astrologie zeigt sich das beispielsweise durch den Siebener-Rhythmus der Münchner Rhythmenlehre (= Prognose-Methode, in der man das Leben im Verlauf des Geburtscharts betrachtet und jedes astrologische Haus für sieben Jahre steht). Bei mir war zu der Zeit mal wieder Uranus (= Freiheitskämpfer und auch ein bisschen Unruhestifter) aktiviert. Zusätzlich klopfte Neptun (= spiritueller Träumer unter den Planeten) mit seiner spirituellen Note an. Es kam wie es kommen musste: Ich entdeckte, dass es Nachfolger-Bücher von einem meiner absoluten Lieblingsbücher gab: Practical Magic von Alice Hoffman. Ich tauchte ab in die Welt der Magie und tauchte auf mit meiner wiederentdeckten Liebe für Witchcraft, Astrologie und Tarot.

„Es dauerte Jahrzehnte, bis ich die Astrologie wiederentdeckte, aber seitdem hat sie mein Leben auf den Kopf gestellt.“
– Cindy Ulitzsch
Ab dem Zeitpunkt begann ich, mir jeden Morgen die Tarotkarten zu legen, Vollmond- und Neumondrituale zu machen und alles über die Astrologie zu lesen. Im Mai 2022 gönnte ich mir ein Geburtschart-Reading bei Lori Haberkorn, was augenöffnend und magisch war. Es folgten Masterclasses, Seminare, Weiterbildungen. Auch mein Bücherregal glich schnell einer Astro-Bibliothek.
Irgendwann merkte ich, wie sehr mir die Astrologie in meiner Selbstständigkeit half – vor allem in schwierigen Situationen, bei nagenden Selbstzweifeln und auf der Suche nach meiner Berufung. Je mehr ich eintauchte, desto mehr nutzte ich die Astrologie für mich und andere. Daraus entwickelte ich mein Astro-Mentoring, bei dem ich Menschen zu mehr Selbstakzeptanz, Klarheit und Mut begleite. Für uns selbst und die Welt.
Ich nutze die Astrologie also mittlerweile beruflich, etwas, dass in meinem Umfeld mitunter noch immer für Kopfschütteln sorgt. Aber das ist mir mittlerweile egal. Ich habe mich selbst und die Astrologie tausendfach hinterfragt – ich weiß, dass das mein Weg ist. Und ich weiß, dass ich andere mit meinem Astro-Mentoring auf ihrem Weg zu sich selbst und mutigen Entscheidungen unterstützen kann. Das ist alles, was zählt. Egal was andere denken, auch wenn mir das mitunter schwerfällt, denn ich möchte gut mit anderen Menschen auskommen. Aber am meisten möchte ich mit mir selbst auskommen. Das weiß ich heute.
Ich bin jetzt mit 46 Jahren mehr bei mir selbst als ich es je war. Ich liebe, was ich tue. Ich liebe mein Texterinnen- und mein Astrologie-Business. Ich liebe, dass ich mir erlaube, all das auszuleben. Ich liebe, was ich damit bewirke.
Genau dieses Gefühl möchte ich für uns alle. Deshalb gibt es mein Astro-Mentoring.

Wenn du herausfinden möchtest, welche mutige Entscheidung in dir steckt oder du deinen eigenen Weg suchst, dann schau dir unbedingt mein Astro-Mentoring an. Dort finden wir das gemeinsam heraus.


















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