Wir sind nicht allein auf dieser Welt, und wir sollten uns auch nicht so verhalten. Was auch immer wir tun, bewirkt etwas, Positives wie Negatives. Ich für mich habe beschlossen, dass ich die Welt ein bisschen besser machen will. Ja, ich weiß, ich bin nur eine einzelne Person. Aber wenn wir alle gemeinsam dazu beitragen, dass die Welt empathischer und gerechter wird … das würde einen echten Unterschied machen. Deshalb sollten wir uns immer wieder daran erinnern, dass wir etwas bewirken können. Im Großen wie im Kleinen.
Die Astrologie kann uns helfen, uns selbst näher zu kommen – und damit auch den Dingen, die wir bewirken wollen. Der Blick ins Geburtshoroskop öffnet Perspektiven, auch jene, die bisher vielleicht verschlossen blieben. In den letzten Jahren ist mir durch die intensive Beschäftigung mit der Astrologie immer klarer geworden, was ich eigentlich will – als Astro-Mentorin, als Selbstständige, als Mensch. Angeregt durch Judith Peters, habe ich die Frage, was ich bewirken will, nun schriftlich beantwortet. Ich muss sagen, das entfaltet noch einmal eine zusätzliche Kraft. Zum Nachmachen empfohlen.
Ich möchte, dass die Menschen sich selbst mehr akzeptieren (lernen)
Viele von uns begleitet das konstante Gefühl, dass wir nicht gut sind wie wir sind, dass wir nicht okay sind. Ich will, dass sich das ändert. Ich will, dass wir Klarheit darüber haben, wer wir sind und dass das genau so okay ist. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das kann und soll nicht als Ausrede herhalten, wenn der eigene moralische Kompass auf Ungerechtigkeiten und Unfairness ausgerichtet ist. Das ist einfach scheiße und NICHT okay.
Dieses Selbstverständnis ermöglicht es uns, ein Leben zu führen, das zu uns passt. Entscheidungen zu treffen, die mutig sind, weil wir wissen, dass sie für UNS die richtigen sind. Nicht für Erna, nicht für Ernst, nicht für Walter. Für UNS.
Die Astrologie hilft dabei. Denn die Astrologie ist ein Reflexionstool, das einen unverstellten Blick auf uns selbst erlaubt. Die Analyse des Geburtshoroskops lässt uns uns selbst besser verstehen. Wenn wir verstehen, dass ein Zwillinge-Aszendent dazu tendiert, hunderte Tabs offen zu haben und sich schwer auf ein Thema festlegen kann, kann das befreiend wirken.
Aber die Astrologie kann noch mehr: Sie kann helfen, Strategien aufzuzeigen, wie man eigene Stärken und Talente noch mehr nutzen kann und welche Routinen im Alltag guttun können. Auch einem Zwillinge-Aszendent, der Hummeln im Hintern hat.
Ich bin davon überzeugt, dass wir eine enorme Kraft entfalten können, wenn wir uns selbst so akzeptieren wie wir sind – und dass das der Anfang von echtem Selbstvertrauen und gutem Miteinander ist. Genau darauf fokussiere ich mich als Astro-Mentorin bei meinen astrologischen Beratungen.

Ich will zeigen, dass wir als Selbstständige so arbeiten können, wie wir wollen und dabei wir selbst sein können
Es gibt rund um die Selbstständigkeit viele Mythen, die suggerieren, wie wir als Selbstständige zu sein haben. Einige davon haben mich sogar lange davon abgehalten, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Deshalb möchte ich, dass wir aufhören, uns diese Geschichten zu erzählen und in Geschäftsbeziehungen etwas vorzugeben, was wir nicht sind.
Der Ausspruch „selbst und ständig“ gehört definitiv dazu. Heftiges Augenrollen meinerseits. Die Vorstellung, dass ich immer und ständig arbeiten muss, gruselte mich. Dann hätte ich auch in der Agentur-Welt bleiben können … Mit den Jahren habe ich gelernt, dass es durchaus stressige Phasen gibt, dass man auch mal sonntags an der Steuer sitzt, aber dafür spontan längere Pausen verbringen kann. So richtig lange Pausen. Und das nicht nur einmal pro Woche.
Lange glaubte ich, dass alle Selbstständigen nur so vor Selbstvertrauen strotzen – und ich mit meinen Selbstzweifeln fehl am Platz bin. Weit gefehlt. Ich bin nicht allein. Wir sind viele. Aber tatsächlich ist es hilfreich, sich mit den eigenen Zweifeln intensiv auseinanderzusetzen und Strategien gegen Selbstzweifel zu entwickeln. Ich äußere meine Zweifel auch hin und wieder Kund*innen gegenüber. Bisher habe ich dadurch noch nie einen Auftrag verloren, aber stattdessen Vertrauen gewonnen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir uns nicht verstellen müssen, um als Selbstständige erfolgreich zu sein. Wir sollten es auch nicht tun. Es kostet unendlich viel Kraft, jemand anderes sein zu wollen, als man ist. Die Energie sollten wir lieber in unsere Projekte stecken. Da haben alle mehr davon. Wir und unsere Kund*innen.
Nicht für jede*n ist eine Selbstständigkeit das richtige Konzept. Aber wenn wir uns für eine Selbstständigkeit entscheiden, dann können und sollten wir dabei wir selbst sein. Auch um andere dazu zu ermutigen.

Ich möchte dazu beitragen, dass die Welt gerechter, gleichberechtigter und empathischer wird – und (wieder) mehr zusammenhält
Die Welt ist ungerecht. Mit diesem Spruch bin ich aufgewachsen. Wann immer etwas nicht so funktionierte, wie ich es wollte, wurde er bemüht. Was wirklich ungerecht ist, erschloss sich mir erst später. Dass Frauen von (Ex-)Partnern umgebracht werden, dass Menschen mit Migrationshintergrund angefeindet werden, dass Manager das Zigfache von regulären Mitarbeitenden verdienen – all das ist ungerecht. Und leider noch sehr viel mehr in unserer aktuellen Welt.
Mein großer Wunsch ist es, dass es auf unserem Planeten mehr Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Empathie und Zusammenhalt gibt. Statt daran zu verzweifeln, dass aktuell ein großes Ungleichgewicht herrscht, tue ich viele kleine Dinge, um zu Veränderungen beizutragen:
- Ich bestärke Menschen, dass sie so okay sind, wie sie sind. Vor allem kreative, selbstzweifelnde Frauen.
- Ich erhebe die Stimme, wenn etwas ungerecht ist.
- Ich engagiere mich in einer Initiative gegen Rechtsextremismus.
- Ich lebe Empathie vor und erinnere andere an die Kraft dieser menschlichen Eigenschaft.
Ändert das was? Vielleicht nicht direkt. Aber viele kleine Taten von vielen verschiedenen Menschen ergeben ein großes Ganzes. Das macht mir Hoffnung. Und die brauchen wir. Alle.
Was könnte mein Vermächtnis sein?
Das ist einfach: Ich möchte ein Gefühl hinterlassen. Ich möchte, dass sich in den Menschen beim Gedanken an mich ein gutes Gefühl breitmacht, dass sie sich an einen bestärkenden Moment mit mir erinnern, dass sie durch mich ihr Leben mutiger gestalten. Dieses Gefühl trägt sich in den Menschen weiter und ist damit nachhaltiger als jeder gedruckte Artikel.
Ein Hoch auf Menschen, die etwas bewirken
Ich liebe es, Menschen dabei zu begleiten, wie sie einen Unterschied machen. Die Buchhändlerin, die immer für einen Plausch zu haben ist. Die Kaffeebesitzer*innen, die einen Safe Space für alle Menschen bieten, die Mutter, die ihren Kindern auch in größter Not zur Seite steht.
Etwas prominentere Beispiele sind diese:
- Auf Instagram schaffen viele Menschen Aufmerksamkeit für so wichtige Themen wie Gleichberechtigung, Female Empowerment und soziale Gerechtigkeit, unter anderem Tara-Louise Wittwer, Cindy-Adriana Speich, Mareike Fallwickl und Alexandra Zykunov. Jede auf ihre ganz eigene Art.
- Seit 2015 geht der peruanische Bauer Saúl Luciano Lliuya gegen den deutschen Energiekonzern RWE vor. Im Mai 2025 wurde die Klage zurückgewiesen, aber vom Gericht festgehalten, dass es grundsätzlich nicht ausgeschlossen sei, dass gegen Verursacher von erheblichen Mengen an Treibhausgasen Ansprüche bestehen könnten. Ein Erfolg.
- Natascha Sagorski hat eine Petition für einen gestaffelten Mutterschutz nach Fehlgeburten initiiert, was zu einem neuen Gesetz führte.
Vielleicht inspirieren sie dich ja?!
Was möchtest du bewirken?
Nutze die Astrologie, um es für dich herauszufinden.










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