Ich habe für mein 2026 ein Motto-Wort: Freude. Das bezieht sich auf mein ganzes Leben – und damit natürlich auch mein Astro-Business. Für meine Arbeit als Astro-Mentorin hat sich jedoch ein eigenes Motto, ja, vielleicht sogar mein finaler Slogan ergeben: Far from perfect, close to magic. Als ich eines Morgens in meinen Morgenseiten schrieb, gingen mir diese Worte durch den Kopf. Das Gefühl, das dieser Satz in mir auslöst, möchte ich gerne in meinem Business haben – und in dem Leben anderer. Mehr Magie kann nicht schaden, oder?
1. Ich denke weniger nach und probiere mehr
Ich bin sehr viel in meinem Kopf, als Merkur-betonte Person mit Hang zu Perfektionisimus kein Wunder. Was früher im Vorstellungsgespräch clever daherkam, der Perfektionismus, nicht die Merkur-Betonung, ist ein echter Klotz am Bein. Mit den Jahren ist es weniger geworden, mittlerweile veröffentliche ich Blogposts nach dem dritten statt zehnten Korrekturlesen, aber da geht noch was.
Auch dafür scheint mir der Satz Far from perfect, close to magic der perfekte Reminder.
Also, was will ich tun? Blogposts schneller posten, mögliche Angebote nicht zerdenken, Instagram- und LinkedIn-Posts einfach rausschicken. Dazu gehört auch das Quiz, das ich für Q1/2026 plane. Na, mal schauen. Ich lasse mich von mir selbst überraschen.
2. Ich entwickle endlich Mini-Angebote
Bereits seit einer Weile überlege ich, welche digitalen Mini-Angebote für meine Leser*innen – also auch dich – interessant wären. Mein aktuelles Angebot für Einsteiger*innen ist das Big-3-Reading, aber das geht noch kleiner. Außerdem ist es ein persönliches Gespräch und kein digitales Angebot.
An ersten Ideen mangelt es nicht, aber zu schnell schießen mir diese Gedanken in den Kopf:
- Ist das nicht zu mini?
- Warum sollte das jemand brauchen?
- Kann das jemand anderes nicht viel besser?
- Was bildest du dir eigentlich ein?
Alles Mindfucks, ich weiß, aber sie sind nun mal da. Ignorieren bringt nichts, also schließe ich in diesem Jahr Freundschaft mit ihnen und nehme sie mit auf meine Reise.
Falls du Wünsche hast: Erzähl’s mir! Jetzt hast du gute Chancen, dass deine Wünsche wahr werden.
3. Ich konzentriere mich (noch) stärker auf meinen Newsletter
Im Januar 2025 habe ich meinen Newsletter gelauncht, und ich liebe ihn. Meine Leser*innen auch, aber es dürften ihn gerne noch ein paar Menschen mehr entdecken. Meine Antipathie gegenüber Social Media steigt mit jedem Tag und jeder Lektüre von Büchern zu diesem Thema (sehr zu empfehlen u.a.: She works hard for no Money von Alexandra Polunin).
Nicht umsonst taucht diese Thematik bei zwei Punkten meines Jahresrückblicks von 2025 auf:

In 2026 konzentriere ich mich deshalb noch mehr auf meinen Newsletter. Neue Abonnent*innen gewinnen möchte ich natürlich auch, ja – aber vor allem zeigen, was mein Newsletter bewirkt. Nämlich das hier:


Das klingt gut? Dann findest du hier die Infos zum Newsletter.
4. Ich probiere mich mit einem Audio-Kanal aus
Also, das wissen bisher nur meine engsten Freund*innen: Ich habe vor drei Jahren ein Mikrofon gekauft, weil mir eine Idee schon so lange im Kopf herumgeisterte und ich sie damals unbedingt umsetzen wollte: einen Podcast. Tja, seitdem steht das Mikrofon unausgepackt in meinem Büro. Ja, du liest richtig, unausgepackt. Ich weiß also nicht einmal, ob es funktioniert.
Genau das werde ich dieses Jahr aber herausfinden, denn ich gehe das Thema Audio an. Ich weiß noch nicht, was daraus wird. Podcast? Audio-Tagebuch? Astro-Gedanken zum Zuhören? Egal. Ich mach einfach mal. Das Thema Podcast muss runter von meiner Eigentlich wollte ich ja-Liste. Ich fühl’s. 2026 ist es soweit.
Am Wochenende habe ich erste Gedanken dazu auf mein iPhone gesprochen, noch ohne Podcast-Mikro, einfach mal so. Bei Soundcloud kannst du reinhören, wenn du magst.
5. Ich bringe mehr Farbe ins Spiel
Zu Beginn meines Astro-Businesses habe ich mir Farben überlegt, die gut zu mir passen und meine Idee transportieren: bodenständige Astrologie ohne Eso-Kram. So wie man das eben macht. Auch, damit es zumindest ein bisschen einheitlich aussieht, wenn ich mir schon thematisch großen Spielraum gebe. (Alles andere engt mich zu sehr ein. Das wusste ich von Anfang an.)
Das waren meine Branding-Farben im Oktober 2024:

Wie du siehst, habe ich mir schon damals für Spielereien extra Farben bereitgelegt, denn ich brauche Abwechslung.
Das Jahr 2026 wird in meiner Welt auf jeden Fall noch farbenfroher, denn wenn die Welt etwas braucht dann: Farbenfreude! Das Jahr wird herausfordernd, für uns alle, auf die ein oder andere Art und Weise. Weltweit sind Veränderungen im Gange, die düster sind. Hass, Hetze, Fake News – vieles davon ist schwer auszuhalten. Aber genau das müssen wir. Wegsehen ist keine Option. Wegsehen hilft nur den Tätern. Um jedoch nicht in dem Chaos unterzugehen und Kräfte zu sammeln, brauchen wir Freude, und sei sie noch so klein. Farbenvielfalt trägt dazu bei.
6. Ich überlasse Uranus das letzte Wort
Es gibt eine Sache, die ich über mein 2026 weiß: Am Ende des Jahres sieht meine Selbstständigkeit anders aus. Vielleicht ist es gar keine Selbstständigkeit mehr. Vielleicht biete ich auch keine Readings mehr an. Vielleicht schreibe ich nur noch. Vielleicht habe ich auch einen erfolgreichen Podcast. Vielleicht bin ich Künstlerin. I don’t know. Ich weiß nur, dass ich mich ausprobieren muss und zwar ergebnisoffen. Das letzte Wort hat in diesem Jahr bei mir Uranus, und der ist immer für eine Überraschung gut. Einiges wird man sicher auf meinem Blog und vor allem in meinem Newsletter mitbekommen, aber das Meiste geschieht wie immer im Hintergrund – nämlich in meiner Kreativecke. Dort, wo ich mich in meine Decke einmuckele und in Ruhe vor mich hin denke und schreibe und male, da geschieht die Magie.
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