20 + 25 Dinge in 2025: ein Rückblick

von | 20. Jan. 2026 | Rückblicke | 0 Kommentare

Zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2026

Wagst du schon regelmäßig einen Blick auf dein vergangenes Jahr? Ich kann das sehr empfehlen: Ein solcher Blick ist nicht nur amüsant, sondern bringt auch zum Vorschein, was gut und weniger gut war. Der Rückblick schafft Klarheit, was wir weiterverfolgen wollen oder lieber im alten Jahr lassen (sollten).

Einen Rückblick kann man natürlich in Gedanken machen, aber kraftvoller ist es, die Dinge aufzuschreiben. Ich habe dafür vor ein paar Jahren die 100-Dinge-Liste bei Anna Koschinski entdeckt, die sich wiederum von Austin Kleon inspirieren hat lassen. Da ich Listen liebe, habe ich das Format für mich ausprobiert. Nachdem ich 2023 und 2024 jeweils eine Liste mit 100 Dingen bzw. 101 Dingen geschrieben habe, sind es in diesem Jahr 20 + 25 Dinge geworden. Ein passendes Zahlenspiel für 2025 – und genug Raum, um das vergangene Jahr in seiner Vielfältigkeit abzubilden.

Also gut, lass uns in mein 2025 eintauchen – und dich vielleicht ja sogar ein bisschen inspirieren.

Mein Rückblick auf das Jahr 2025

  1. Das neue Jahr beginnt mit einer Zugfahrt zu einer Trauerfeier, die mir das Herz bricht. Gleichzeitig erinnere ich mich mit so viel schönen Gedanken an unsere Momente und letzten Gespräche. Das nimmt mir niemand.
  2. Auch politisch geht es direkt unerfreulich los. Die CDU macht gemeinsame Sache mit der Partei, die ich nicht nenne, und bringt damit hunderttausende Menschen auf die Straßen. Mich inklusive. Allein im Januar gehe ich auf drei Demonstrationen für die Demokratie.
  3. Im Bucerius Kunst Forum besuche ich auf den letzten Drücker die Ausstellung Flowers und frage mich mal wieder, warum ich das eigentlich nicht öfter mache.
  4. Ich absolviere einen weiteren Astrologie-Kurs und meistere mein Imposter-Syndrom aufs Neue.
  5. Zum Neumond im Wassermann verschicke ich die erste Ausgabe meines neuen Newsletter-Magazins, das sich der Astrologie, Selbstakzeptanz und mutigen Entscheidungen widmet.

Das ist der Header meiner ersten Newsletter-Ausgabe. Der sieht mittlerweile anders aus, aber ich mag ihn noch immer.

  1. Das Feedback ist richtig gut, aber Anfragen ergeben sich daraus nicht. Generell ist die Auftragslage mau. Sowohl im Texterinnen-Business als auch im Astro-Business.
  2. Irgendwann erreicht mich eine Anfrage für ein Geburtschart-Reading, die mich perplex macht. Mal wieder eine Person, die eigentlich so gar nichts mit der Astrologie anfangen kann, aber es dadurch, dass ich es anbiete, doch mal ausprobieren will. Wir beide gehen mit Aha-Explosionen aus dem Reading raus.
  3. Generell fällt mir auf: Entweder es ist gar nichts oder alles auf einmal. Ein echtes Phänomen in 2025, das mich trotz der schlechtesten Auftragslage seit zehn Jahren oft an meine Grenzen bringt.
  4. Ein Thema, das mich umtreibt, auch wegen der Auftragslage, ist meine Sichtbarkeit. Non-Stop auf Social Media aktiv sein passt nicht zu mir und meiner Energie (Stichwort: Projektorin im Human Design), außerdem habe ich eine tiefe Abneigung gegenüber den Tech-Bros. Und denen gehört nun mal Social Media. Zumindest zu einem großen Teil.
  5. In diesem Spannungsfeld bewege ich mich das ganze Jahr, aber begreife: Wenn ich die Plattformen nach meinen Regeln nutze, verdienen die zwar immer noch an mir, aber zumindest spiele ich nicht ihr Spiel. Auch wenn das bedeutet, dass ich nicht zig Follower*innen habe, so bleibt mir doch mein Seelenheil.
  6. Eine Lösung: Mein Blog. Allerdings fällt es mir schwer, eine Schreibroutine dafür zu entwickeln. Ich schreibe jeden Tag für Kund*innen, aber für mich selbst … eine ganz andere Nummer.
  7. Deswegen schließe ich mich der The Content Society (TCS) an. Dadurch schaffe ich es endlich, regelmäßig Blogbeiträge zu veröffentlichen, weil die Themenvorschläge meinem Gehirn genug Abwechslung und kreative Freiheit bieten.
  8. Die Magnolien-Blüte haut mich auch in diesem Jahr um. So viel Schönheit.

  1. Im Urlaub auf Madeira erlebe ich wunderschöne Natur und erholsame Tage und entdecke Poncha.
  2. Ich verstehe mal wieder: Unausweichlichen Themen ausweichen ist keine gute Idee. Ich brauche Harmonie, aber auch ich habe Grenzen, die nicht übertreten werden sollten. Ich übe, sie einzuhalten. Als People Pleaserin ein Drahtseilakt.
  3. Selten habe ich so viele unschöne, aber wichtige Gespräche geführt. Ich brauche das nie wieder, aber bin schlussendlich mit sehr viel mehr Klarheit aus dem Jahr rausgegangen als ich reingegangen bin.
  4. In einem Wochenendseminar bei der Astrologin Christine Keidel-Joura lerne ich, wie man mit Astrokartografie und Standortastrologie die passenden Orte zum Reisen oder Wohnen finden kann. Und die eigene Wohnung optimiert. Ich bin geflasht.
  5. Wie immer teste ich das Gelernte direkt aus. Unter anderem setze ich einen Tipp um, den sie für mehr Sichtbarkeit und Erfolg im Business gibt. Dazu gehört, an einer bestimmten Stelle in meiner Wohnung eine Kerze anzuzünden. Zwei Stunden später meldet sich eine Kundin, auf deren Rückmeldung ich seit Monaten warte. WOW. Die Kerze mache ich erstmal aus.
  6. Ich lese „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber und bin von der skorpionischen Energie fasziniert. Dieses Buch ist das traurigste, das ich 2025 lese – und zugleich das hoffnungsvollste. Wo wir schon dabei sind: Auch „A Dark and Secret Magic“ von Wallis Kinney und „Nemesis‘ Töchter“ von Tara-Louise sind fantastisch.

  1. Im Juni lockt erneut das Allgäu, was auf allen Ebenen eine Wohltat ist. Wir haben fantastisches Wetter, die Wanderungen sind schaffbar, aber herausfordernd, die Kreativität fließt. Mit Blick auf die Berge schreiben macht meine kreative Seele einfach glücklich.
  2. In den Tagen in der Pension überarbeite ich sowohl meine Startseite als auch mein Angebot. All das, während ich Rosè in der Gaststube trinke. Empfehlenswert.
  3. Im Juli ist meine Nichte zu Besuch. Spontan im Cafè sitzen und Zimtschnecken essen. Mitten am Tag. Im Bett liegen und lesen. Vor dem Frühstück. Beste Zeit.
  4. Direkt im Anschluss legt ein Sturz meinen rechten Arm lahm, sodass ich meine eigene Handschrift nicht mehr erkenne. Nix gebrochen, aber geprellt. Viel Glück im Unglück. Und ich bin dankbar ohne Ende.
  5. Ich sitze viel unter freiem Himmel und trinke Kaffee. Am liebsten im püük.
  6. Erneut müssen wir von einem Familienmitglied Abschied nehmen. Krebs ist ein Arschloch, aber zeigt auch, was wichtig ist.
  7. Auch der Auszug meiner Lieblingsnachbarin und Lesekumpanin bricht mir das Herz.
  8. Zum Glück haben sich immer wieder Freundinnen aus allen Himmelsrichtungen angekündigt, die meine Gedanken in andere Sphären lenken.
  9. Gemeinsam sitzen wir im Konzert in der Elbphilharmonie, besuchen Ausstellungen in den Deichtorhallen und in der Kunsthalle. In Hamburg zu leben macht mich immer glücklich, aber in diesem Sommer ganz besonders.
  10. Als im September eine meiner absoluten Literaturheldinnen Chimamanda Ngozi Adichie in Hamburg zu Gast ist, sitze ich mit staunenden Ohren in der Elbphilharmonie.
  11. Endlich bewegt sich auch was bei meiner Blog-Statistik. Ich habe es kaum noch für möglich gehalten.
  12. Mir fremde Menschen hinterlassen auf meinem Blog Kommentare. Das finde ich immer wieder aufs Neue erstaunlich.
  13. Anfang November bin ich im dänischen Ferienhaus, um Weihnachsfilme zu gucken und Wienerbrød zu essen. Träumsche. Während dieser Zeit ist die Venus im Skorpion, was sich direkt bemerkbar macht:

  1. Ich veröffentliche einen Blogbeitrag, der seit 2024 auf einen Mutausbruch wartet: Dorfkindheit, Agenturleben, Selbstständigkeit, Astrologie: meine wilde Reise zu mir selbst. Nach so vielen Schleifen in meinem Kopf macht er jetzt selbst mir Spaß.
  2. Ich beschließe spontan, meinen Buch-Newsletter wieder aufleben zu lassen. Das schreiben über Bücher fehlt mir.
  3. Ende November bin ich wieder ein Wochenende im wunderbaren Kopenhagen. Vor allem die Zeit mit meiner dänischen Freundin macht diese Besuche immer zu einem absoluten Highlight.
  4. Das Jahresende versuche ich immer entspannt zu halten, aber das fällt dieses Jahr ins Wasser. Ich mache das erste Mal einen Adventskalender. Auch wenn es unendlich viel Spaß macht, so ist es doch anstrengend und aufregend.
  5. Der Adventskalender hat meiner Newsletter-Abonnent*innenzahl einen echten Schub gegeben. Das Schöne: Die meisten Leser*innen bleiben. Aber ich durfte auch erleben, wie es sich anfühlt, wenn sich jemand abmeldet. Das ist völlig normal, ich mache das ja auch, aber bei meiner kleinen Leser*innenschaft tut es doch auch ein bisschen weh.
  6. Im Dezember kommen zwei Anfragen für ein Jahreshoroskop rein. Dieser Blick auf Geburtscharts zeigt mir einmal mehr, wofür ich die Astrologie eigentlich mache: Menschen auf ihrem Weg begleiten und sie unterstützen – unter Berücksichtigung ihrer individuellen Zeitqualitäten. Da kann jedes Jahreshoroskop aus Zeitschriften einpacken.
  7. Ich treffe auf den letzten Metern von 2025 noch Ex-Kolleg*innen und bin für diese Verbindung nach Jahren dankbar ohne Ende. Es sind die Verbindungen zu anderen, die das Leben ausmachen. Was wie eine Plattitüde klingt, ist wahr.
  8. Am Ende des Jahres ziehe ich Bilanz und erkenne: Die Entscheidung, bei der TCS mitzumachen, war goldrichtig. Endlich kennen mich die Suchmaschinen. Die Klickzahlen steigen stetig. Und ich veröffentliche Blogposts sehr viel schneller. Der meistgeklickte Blogpost war eine spontane Idee: Was die Big 3 in der Astrologie über dich verraten (mit Beispielen) – und dazu biete ich mittlerweile auch ein Reading an. So kann’s gehen.
  9. In meinem letzten Blogpost für 2025 schreibe ich über ein mir wichtiges Thema: Mein Astrologie-Manifest: 11 Dinge, die mir rund um die Astrologie wichtig sind. Meine persönliche Sicht auf die Astrologie ist wichtig für meine Arbeit als Astro-Mentorin. Deshalb sollen Menschen, die eventuell mit mir arbeiten wollen, auch darüber Bescheid wissen.
  10. Die Weihnachtstage und meinen Geburtstag verbringe ich auf der Insel Rügen mit der Familie.
  11. Vor allem ein Spaziergang allein bei traumhaftem Winterlicht beflügelt meine Seele. Da ist es wieder, das Gefühl, dass meine Alleinzeit die Basis dafür ist, in mir zu ruhen und im Außen zu wirken.

Alleinzeit in Baabe

  1. Mein Geburtstagsritual mit u.a. einem Brief an mich selbst und einer Kartenlegung lässt mich neue Perspektiven entdecken.
  2. Silvester in Hamburg kündigt sich eine Erkältung an … das alte Jahr scheint ins neue mitkommen zu wollen. Wie gut, dass ich mir zum Start des neuen Jahres sowieso immer extra viel Zeit gebe. (Deswegen erscheint dieser Rückblick auch erst Mitte Januar im neuen Jahr.) Die Steinbock-Saison will zelebriert werden.

Hast du auch eine Liste über dein 2025 geschrieben? Dann poste den Link gerne in den Kommentaren. Ich liebe es, in Listen zu stöbern ❤️

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Cindy Ulitzsch

Cindy Ulitzsch

Astro-Mentorin, Zwillinge-Aszendent & Mutmacherin

Die Astrologie begeisterte mich schon in meiner Jugend. In meinem Alltag als PR-Beraterin und Texterin verlor ich sie jedoch aus den Augen. Als sich die 12 Tierkreiszeichen vor einigen Jahren wieder in mein Leben schlichen, tauchte ich tiefer ein als je zuvor. Irgendwann merkte ich, wie sehr die Astrologie mir und anderen im Joballtag half. Daraus entwickelte ich mein Astro-Mentoring. Jetzt begleite ich Menschen mithilfe der Astrologie durch Veränderungsprozesse und zu mehr Selbstakzeptanz, Klarheit und Mut. Fernab von Fake it til you make it und Was uns nicht umbringt, macht uns härter. Mehr über mich erfährst du auf meiner Über-mich-Seite, auf Instagram und auf LinkedIn.

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