Ich bin eine echte Scanner-Persönlichkeit. Mein Zwillinge-Aszendent hat seine helle Freude an mir. Ein Thema, das mich – neben dem Schreiben und Lesen – nie losgelassen hat, ist die Astrologie. Als Jugendliche las ich alles über die zwölf Tierkreiszeichen, als Au Pair bekam ich dann von einem meiner Au-Pair-Kinder ein Buch über mein Sonnenzeichen geschenkt. Mit dem Start ins abenteuerliche Studien- und Berufsleben verlor ich die Astrologie aus den Augen. Dabei wäre sie – wie ich jetzt weiß – äußerst hilfreich gewesen.
Aber wie das so ist: „Was wir verlieren, kommt am Ende immer zu uns zurück. Wenn auch oft nicht so, wie wir es erwarten.” Das sagte meine Lieblingsfigur Luna Lovegood bei Harry Potter. Vielleicht erinnerst du dich an die Szene mit den baumelnden Schuhen in Hogwarts.
Meine Schuhe sind die Astrologie.
Sie kam in mein Leben zurück, und nie hätte ich erwartet, dass ich Astrologie einmal fürs Mentoring nutzen würde.
Zu meinem Astro-MentoringAber: Warum liebe ich die Astrologie eigentlich so?
1. Unser astrologisches Geburtshoroskop ermöglicht es uns, uns selbst besser zu verstehen und mehr zu akzeptieren.
Sich selbst zu akzeptieren, geschweige denn zu mögen, ist manchmal gar nicht so einfach. Vor allem wenn uns das Umfeld suggeriert, dass wir zu laut, zu leise, zu wild, zu langweilig, ja, einfach zu sind.
In meinem Fall war es zu sprunghaft und zu zweifelnd. Der Blick in mein Geburtshoroskop eröffnete mir einen anderen Blick darauf: Ich bin vielseitigst interessiert (Zwillinge-Aszendent) und hinterfrage in der Tiefe (Skorpion-Mond). Manchmal zu sehr, ja, aber diese neu gewonnene Klarheit machte mir das Leben leichter. Denn ich verstand endlich, warum ich so ticke und warum das okay ist.
Das bedeutet nicht, dass wir das Wissen um unser Geburtshoroskop als Ausrede nutzen. Vor allem nicht, wenn wir andere schlecht behandeln oder uns ein Aspekt Schwierigkeiten bereitet. Mein vielseitiges Interesse etwa führt mich oft vom Weg ab, sodass ich mich immer wieder dahin zurückführen muss. Das Wissen um meinen Zwillinge-Aszendenten lässt mich das heute aber besser handhaben als früher, weil ich weiß, was er braucht – und damit ich.

Unser Geburtschart auszuleben, kann ein echter Gamechanger sein – fürs ganze Leben.
2. Die Astrologie macht meine Selbstständigkeit leichter.
Ich bin seit 2013 als Texterin selbstständig. Und ich kann dir sagen, das ist nicht immer leicht. Seit ich mich intensiv mit der Astrologie beschäftige und vor allem auch mit den Implikationen fürs Berufsleben, konnte ich für mich wertvolle Anpassungen machen:
- Wenn der Mond im Steinbock steht, blocke ich wann immer möglich meinen Kalender und rocke meine Projekte durch.
- Wenn der Mond im Skorpion weilt, vermeide ich Termine mit Kund*innen. Zu der Zeit bin ich oft auf Krawall gebürstet, weil ich besonders intensiv fühle. Auch die Melancholie ist dann oft zu Gast. Da verbringe ich meine Zeit besser mit Musik und Spaziergängen als mit Kund*innengesprächen.
- Wenn der Mond in den Fischen ist, initiiere ich kreative Projekte.
- Wenn die Sonne durch mein 12. Haus wandert, lasse ich es etwas langsamer angehen.
On top baue ich jetzt neben meinem Texterinnen-Dasein das Astro-Mentoring-Business auf. Denn ich will Menschen auf dem Weg zu mehr Selbstakzeptanz, innerer Klarheit und mutigen Entscheidungen unterstützen. Die Astrologie ist dabei ein wahnsinnig hilfreiches Tool. Ich habe es bei mir selbst erlebt – und bei meinen bisherigen Mentees. Das will ich weitertragen in den Welt. Denn sie braucht uns. So wie wir sind.
3. Ich stehe dank der Astrologie mehr zu mir und meinen Eigenheiten.
Ich habe lange versucht, meinen Hang zu vielen verschiedenen Themen gleichzeitig und zu einer gewissen Melancholie zu unterdrücken. Seitdem ich weiß, dass meine Big 3 – also Sonnenzeichen, Aszendent und Mondzeichen – dazu tendieren, stemme ich mich nicht mehr dagegen. Eine echte Wohltat. Und viel gewonnene Leichtigkeit.
4. Jede*r kann die Astrologie für sich nutzen.
Wir alle können die Astrologie für uns nutzen, weil von jedem von uns ein astrologisches Himmelsbild existiert: das Geburtshoroskop. Dieses ist ein Abbild der Sternenkonstellationen zum Zeitpunkt unserer Geburt. Es ist eine Momentaufnahme des Himmels, die für jede Person einzigartig ist. Schon wenige Minuten können einen Unterschied machen.
Die große Kunst ist es, das Geburtshoroskop zu lesen und zu verstehen. Aber dafür gibt es viele informative Websites und natürlich Astrolog*innen. Auch in meinen Astro-Sessions erkunden wir dein Geburtshoroskop gemeinsam und nutzen die Erkenntnisse für dich.
5. Astrologie-Wissen kann für die verschiedensten Lebensbereiche hilfreich sein.
Schon immer wurde die Astrologie aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet: Der griechische Philosoph Platon hat den Sternenhimmel mit den Geschehnissen auf der Erde in Zusammenhang gebracht; der Maler Giotto di Bondone schuf im Palazzo della Ragione (Padua) Fresken der Planeten und Tierkreiszeichen; der Schweizer Psychoanalytiker Carl Gustav Jung wiederum entwickelte die noch heute in der Astrologie viel beachteten Archetypen.
Wenn wir heute unser astrologisches Geburtshoroskop betrachten, können wir daraus viele hilfreiche Tipps für unser Privat- aber auch unser Berufsleben ableiten: Welche Stärken habe ich? Welche Art von Beziehung brauche ich? Welche Tagesroutinen können mir guttun? Wie finde ich besser zur Ruhe? Warum fühle ich mich gerade so durcheinander? Was könnten meine nächsten Schritte sein?
Vor kurzem habe ich auch gelernt, wie man die Astrologie für das Finden von Orten fürs Schreiben oder Erholen und ebenso fürs Einrichten des eigenen Zuhauses nutzen kann. Die Bandbreite ist echt famos. Das hätte ich tatsächlich nie vermutet.
Was fasziniert dich an der Astrologie? Erzähl es mir!















Hallo Cindy,
einige spannende Aspekte zum Thema Astrologie.
Besonders Interessieren würde mich etwas zum Thema Einrichtung des eigenen Zuhauses. Als Innenarchitektin finde ich die unterschiedlichen Ansätze höchst interessant. Das könnte doch auch mal ein Blogartikel werden.
Dann würde mich interessieren, was braucht man denn für ein Geburtshoroskop?
Hallo Gudula,
lieben Dank für deinen Kommentar!
Oh, das ist eine gute Idee, mal tiefer in das Thema Astrologie & Einrichtung einzutauchen. Als ich über diese Verbindung erfahren und mehr darüber gelernt habe, hatte ich tatsächlich einige Aha-Effekte. Die teile ich gerne einmal.
Zu deiner Frage: Um ein Geburtshoroskop zu erstellen, braucht man die Geburtsdaten, also Datum, Uhrzeit und Ort. Bei der Uhrzeit muss es sich um die offizielle Uhrzeit handeln, also z.B. auf der Geburtsurkunde, da schon wenige Minuten einen großen Unterschied machen können. Berichte der Familie über die Geburtszeit sind erfahrungsgemäß eher ungenau.
Liebe Grüße!