Astrologie als Teil meines Berufslebens habe ich nicht kommen sehen. Cindy als Astro-Mentorin? No way … Ich habe mir sogar sehr lange sehr schwergetan, damit rauszugehen. Aufgewachsen und verwurzelt in einer sehr bodenständigen Welt bin ich noch immer die Einzige in meinem unmittelbaren Umfeld, die der Astrologie etwas abgewinnen kann.
Meine kritische Steinbock-Sonne wollte lange nicht wahrhaben, dass die Astrologie ein hilfreiches Tool zur Selbstreflexion sein kann – und damit perfekt fürs Mentoring. Ja, mein Mentoring-Angebot ist dadurch anders als die gemeinhin üblichen Mentoring-Angebote. Aber die Erkenntnisse aus dem Geburtschart und Prognose-Methoden sind so kraftvoll, dass ich nie wieder auf die Astrologie verzichten mag.
In meinem Astrologie-Manifest schreibe ich jetzt einmal über meine persönliche Sicht auf die Astrologie, denn die ist auch etwas anders, als bei anderen.
1. Die Astrologie bestimmt nicht unser Schicksal.
Die Astrologie sagt nicht unsere Zukunft voraus. Die haben wir selbst in der Hand. Wir können die astrologischen Energien für uns, unser Leben und unseren Job nutzen – aber am Ende entscheiden wir selbst. Nur weil Uranus auf deiner Venus tanzt, ist das noch lange kein Grund, deine Beziehung in Schutt und Asche zu legen.
2. Die Astrologie ist keine Ausrede.
„Ich als Skorpion bin nun mal so.“ Nee, sorry, das lass ich nicht gelten. Auch nicht, wenn gerade eine Mars-Pluto-Konstellation kickt und alles Skorpionische verstärkt. Wir sind der Astrologie nicht ausgeliefert. Wir sind Menschen, die einen eigenen Willen haben und andere mit unserem Verhalten nicht verletzen sollten.
3. Die Astrologie ist kein Allheilmittel.
Die Astrologie löst keine Probleme. Sie sagt uns nicht, wann wir die große Liebe finden werden oder welchen Beruf wir ergreifen sollten. Von allein passiert nichts. Aber die Astrologie kann Hinweise darauf geben, welche Zeitfenster sich für bestimmte Themen besonders eignen und was du für ein erfülltes Berufsleben brauchst.
4. Die Astrologie zeigt dir, was ist – aber du musst zuhören.
Wenn gerade eine starke Mars-Pluto-Konstellation am Werk ist, können die Energien aufgeladen sein. Dann heißt es nicht direkt in die Luft gehen, sondern besonnen reagieren. Du musst es halt nur tun. Das ist in deiner Macht.
5. Die Astrologie ist für deinen Joballtag ein Segen.
Aktuelle astrologische Konstellationen können wir super für unser Business nutzen, denn sie beeinflussen die herrschenden Energien. Ich bin jedoch kein Fan von Verallgemeinerungen, weil sich diese Konstellationen bei jeder Person anders zeigen. Je nachdem, welche Big 3 du hast oder welche Aspekte wirken. Herauszufinden, wie du welche Konstellation für dich nutzen kannst, kann magisch sein – und für dein Business ein Gamechanger.
6. Panikmache mit Astrologie ist nicht okay.
Immer wieder sehe ich Astrolog*innen, die zum Beispiel Angst vor dem rückläufigen Merkur oder besonderen astrologischen Konstellationen verbreiten. Oft mit dem Ziel, ihre Sessions zu verkaufen. Menschen Angst zu machen, weil bestimmte Konstellationen am Himmel sind, ist nicht okay. Ja, Energien können sich auf verschiedene Arten auswirken, aber das ist nichts, wovor man Angst haben muss. Jede Energie wirkt bei jedem Menschen anders und wir sind nicht machtlos.
7. Horoskope in Zeitschriften sind zu allgemein.
Horoskope in Zeitschriften versuchen, die Energien zusammenzufassen, die für ein Tierkreiszeichen vorherrschen. Diese Horoskope sind für alle Menschen eines Sternzeichens formuliert, weshalb sie keine individuellen Konstellationen berücksichtigen (können). Dadurch erfährst du nichts über deine individuellen Konstellationen und verpasst möglicherweise hilfreiche Informationen für dich persönlich.
8. Die Astrologie zeigt uns, wer wir sein können.
Unser Geburtshoroskop enthält Qualitäten, die uns besonders machen. Stärken, die wir bisher nicht sehen konnten. Potenziale, die wir bisher nicht für möglich hielten. Talente, die endlich ausgelebt werden wollen. All dies zu entdecken, schenkt uns einen neuen Blick auf uns selbst.
9. Die Astrologie für die Gesundheitsprognose zu nutzen, finde ich mehr als fragwürdig.
Es gibt Menschen, die nutzen die Astrologie, um die Wahrscheinlichkeit einer Krebsprognose zu beurteilen. Das finde ich nicht okay und würde ich niemals tun. Dafür gibt es Ärzt*innen.
10. Die Astrologie ersetzt keine Therapie.
Eine astrologische Beratung ist kein Ersatz für eine Therapie. Bei Traumaerfahrungen, Depressionen oder Angstzuständen solltest du immer mit ausgebildeten Fachkräften sprechen. Dafür sind astrologische Coachings und Mentorings nicht geeignet.
11. Kein Tierkreiszeichen ist gut oder schlecht.
Es gibt Tierkreiszeichen, denen haftet ein schlechtes Image an. Dem Skorpion zum Beispiel. Aber das ist Quatsch. Jedes Tierkreiszeichen hat seine Qualitäten, die wir entdecken und ausleben dürfen.

Dir gefällt meine Sicht auf die Astrologie und du willst die Astrologie für dich entdecken? Dann schau dir unbedingt meine Astro-Sessions an.
Zuguterletzt: Meine abschließenden Gedanken
Diese 11 Dinge illustrieren meine Sicht auf die Astrologie – kritisch und bodenständig, aber voller Liebe und Begeisterung für ihre Kraft als Reflexionswerkzeug. Die Astrologie kann uns so viel über uns selbst zeigen, wenn wir sie verantwortungsvoll nutzen.
Wie siehst du das? Schreib mir deine Gedanken gerne in die Kommentare!









Hallo Cindy,
auch ich bin Steinbock – und von jeher eher kritisch und zurückhaltend.
Ob das was mit meinem Sternzeichen zu tun hat?
Ich habe bis jetzt nur diese Zeitungshoroskope gelesen – und bin da voll und ganz bei dir: Die könnten auf jeden und alles zutreffen.
Wie die Astrologie mir in meinem Berufsalltag helfen kann, würde mich schon interessieren. Ich schau mal weiter auf deiner Seite.
Hallo Birgit,
Steinböcke sind tatsächlich tendenziell kritisch und abwartend (falls du das mit zurückhaltend meinst). Sie sind ein erdbetontes Zeichen, das erst einmal prüft und hinterfragt – aber dann zielstrebig handelt. In einem Geburtschart spielen neben dem Sternzeichen aber noch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Es ist ein echt spannendes Konstrukt mit vielen Details.
Zu deinem Wunschthema schreibe ich gerade einen Beitrag, den ich hoffentlich nächste Woche veröffentliche. Das gibt mir jetzt Motivation. Danke!!