Die Lebkuchen gegessen, die Geschenke verteilt, die Jahresrückblicke geschrieben: Ab da geht es bei vielen darum, sich Ziele fürs neue Jahr zu setzen. Ich mag den Gedanken, sich Dinge vorzunehmen und Pläne zu schmieden. Sowohl für die Selbstständigkeit als auch fürs Privatleben.
Nicht selten erfolgt das Ziele setzen allerdings nach dem Motto „Höher, schneller, weiter“. Diesem Konzept kann ich mit den Jahren jedoch immer weniger abgewinnen. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass wir Menschen (und die Welt) mit bedachten Schritten nicht nur entspannter, sondern auch nachhaltiger vorankommen würden.
Ich möchte dir deshalb gerne eine etwas andere Herangehensweise ans Ziele setzen mit auf den Weg geben – für mehr Zufriedenheit und Gelassenheit.
Ziele setzen: ein etwas anderer Blick
Die meisten Menschen lieben es, sich Dinge vorzunehmen. Nicht umsonst erfreuen sich Neujahrsvorsätze großer Beliebtheit, und das, obwohl die meisten Vorhaben spätestens im Februar wieder ad acta gelegt sind. Woran das liegt? Mein persönlicher Take: Wir nehmen uns die falschen Dinge vor. Wir glauben, uns bestimmte Sachen vornehmen zu müssen, wie etwa mehr Sport oder mehr Umsatz. Während mehr Sport und mehr Umsatz (natürlich) eine wirklich gute Idee sind, kommen diese Ziele selten tief aus unserem Inneren.
Stattdessen kommt hier oft das berühmte und mittlerweile zum Glück sehr berüchtigte „Höher, schneller, weiter“ zum Vorschein: Mehr Sport für besseres Aussehen und sichtbare Muckis statt echte Gesundheit, mehr Umsatz für mehr äußeren Erfolg und coole Statussymbole statt nachhaltigem Wachstum.
Solche Zielsetzungen sollten wir nicht nur zum Jahreswechsel sein lassen, sondern auch zu allen anderen Gelegenheiten. Dabei passiert es nämlich schnell, dass wir uns selbst und die wirklich wichtigen Dinge aus dem Blick verlieren. Deswegen möchte ich die folgenden Liedzeilen von Lina Maly mit dir teilen, die mich in diesem Zusammenhang immer wieder zum Nachdenken anregen:
„Die ganze Welt muss uns gehören, vom Himmel bis zum Meer.
Und wenn wir in den Spiegel schauen, sehen wir uns selber nicht mehr.“
Lina Maly, Schön genug
Das komplette Video von Lina Maly kannst du hier sehen (Achtung Suchtgefahr!):
Tu, was DU willst, nicht die anderen
Ich weiß, es ist schwer, sich nicht von all den großen Visionen auf LinkedIn und Instagram mitreißen zu lassen. Auch ich bin dagegen nicht immun. Es ist für unsere Gesundheit – physisch und psychisch – aber enorm wichtig, dass wir ganz genau darauf schauen, wer wir sind und was wir wollen. Wenn das kein busy Lifestyle für das nächste Mega-Start-up mit Millionenumsätzen ist, dann ist das vollkommen okay. Und wenn doch: Go for it! Erfülle dir deinen Traum!
Wie heißt es so schön: You do you. Das ist leicht gesagt, aber wahr. Jeder Mensch tickt anders und braucht deshalb etwas anderes. Das weiß dein Geburtschart, das weißt auch du.

Wenn du dein Geburtschart entschlüsseln möchtest, schau dir mein Geburtschart-Reading an. In diesem Reading warten unzählige Aha-Momente auf dich.
Das Wissen um dein Wesen und dein Bedürfnisse gilt es auch zu bedenken, wenn es ums Ziele setzen geht. Die falschen Ziele können schrecklich demotivieren, sodass scheinbar nichts gelingt. Und ganz ehrlich: Das ist Quatsch. Wir alle wuppen so viel, aber wenn wir falschen Standards und Zielen hinterherrennen, dann entsteht genau dieses Gefühl.
Das muss nicht sein!
3 gute Fragen, um die passenden Ziele für dich zu finden
Es gibt unzählige Fragen, die wir uns stellen können, um unsere Ziele fürs nächste Jahr festzulegen. Ich möchte wetten, ich und auch du, wir haben sie uns schon (fast) alle gestellt.
In den letzten Jahren haben sich bei mir drei Fragen herauskristallisiert, die helfen, bei meinen Überlegungen rund um Ziele ganz bei mir zu bleiben. Vielleicht helfen sie ja auch dir. Denn das ganz bei uns bleiben ist nach wie vor unterschätzt. Wir schauen zu sehr nach links und nach rechts, nach oben und nach unten.
Es ist wichtig, dass wir mit anderen Menschen in Verbindung sind, sehr wichtig sogar, aber wenn es um unsere persönlichen Ziele geht, dann können sie uns nicht weiterhelfen. Aber sie können ein Teil davon sein, indem wir uns Dinge vornehmen, um mehr Gemeinschaft und Miteinander zu schaffen.
Wie will ich mich fühlen?
Die Frage danach, wie man sich im nächsten Jahr fühlen will, ist für mich die zentrale Frage rund um Zielsetzungen. Gefühle tragen uns so viel weiter als jede Zahl. Sie lassen uns von innen leuchten, wenn sie positiv sind. Sie strahlen Zufriedenheit aus, wenn sie gelingen.
Berücksichtige hierbei auch gerne dein Mondzeichen, das Teil der Big 3 ist. Das Mondzeichen verrät dir, was du brauchst, um dich wohlzufühlen. Und wohlfühlen möchtest du dich doch, oder?
Also: Wie willst du dich fühlen?
Was will ich wirklich?
Die Frage, was man eigentlich wirklich will, finde ich so wichtig, weil wir beim Thema Ziele oft andere Menschen im Hinterkopf haben.
- Was könnte Tante Erna denken?
- Wie toll fänden das meine Kolleg*innen?
- Oh, das würde ja Eindruck bei anderen Freelancer*innen machen.
Ja, nett, aber das trägt dich nicht durch die schwierigen Zeiten, wenn die Dinge nicht so laufen, wie gewünscht … Dann brauchst du ein sehr viel stärkeres Motiv. Eine Motivation, die aus dir kommt, und zwar nur aus dir.
Also: Was willst du wirklich?
Für was will ich in Erinnerung bleiben?
Diese Frage geht über dich als Person hinaus. Was sollen die Menschen über dich in Erinnerung behalten? Dein inspirierendes Wesen, deine ruhige Art oder deine lebendige Energie? Nimm diesen Gedanken unbedingt in deine Zielsetzung auf. Ziele für dich sind toll, aber für die Welt sind sie magisch.
Also: An was sollen sich die Menschen bei dir erinnern?
Mein Mini-Ziele-Ritual für dich
Auch meine Steinbock-Sonne hat großes Interesse daran, Ziele zu erreichen. Aber ich bin ehrlich: Ich scheitere ständig am Ziele setzen auf die reguläre Art. 1.000 Abonnent*innen, 10.000 Follower*innen, 100.000 Euro Umsatz, das ist nett, aber es motiviert mich zu nichts. Ein paar Tage nach dem Niederschreiben habe ich diese Zahlen und Ziele vergessen.
Vielleicht geht es dir ja (manchmal) ganz ähnlich. Deshalb verrate ich dir mein Mini-Ziele-Ritual für meine Selbstständigkeit, mit dem ich ganz bewusst die Emotionen in meine Zielsetzungen hole. Sei es zum Jahreswechsel, zum Quartalsbeginn oder zur Sommersonnenwende.

So läuft das Ritual ab
- Suche dir einen ruhigen Ort, an dem du für die nächsten 15 bis 20 Minuten ungestört bist.
- Zünde dir eine Kerze an.
- Stelle dir folgende Fragen:
- Wie möchte ich mich in den nächsten Wochen fühlen?
- Wann habe ich mich in der Vergangenheit so gefühlt?
- Was kann ich tun, um mich wieder und mehr so zu fühlen?
- Lass deinen Gedanken freien Lauf.
- Lies dir dein Geschriebenes durch
- Atme tief durch und sage drei Dinge für die du dankbar bist.
- Lösche die Kerze und gehe beschwingt in deinen weiteren Tag.
So, jetzt wünsche ich dir ganz viel Freude, die für dich passenden Ziele zu finden. Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, schreib mir einfach eine E‑Mail. In meinem Astro-Mentoring können wir uns übrigens auch um dieses Thema kümmern – im Zusammenspiel mit der Astrologie und deinem Geburtschart.

Es ist Magie, wenn Astrologie auf Mentoring trifft ✨













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