Zie­le set­zen fürs neue Jahr – mei­ne Stra­te­gien für mehr Zufrie­den­heit statt Stress

von | 18. Nov. 2025 | Persönliche Weiterentwicklung | 0 Kommentare

Zuletzt aktualisiert: 30. November 2025

Die Leb­ku­chen geges­sen, die Geschen­ke ver­teilt, die Jah­res­rück­bli­cke geschrie­ben: Ab da geht es bei vie­len dar­um, sich Zie­le fürs neue Jahr zu set­zen. Ich mag den Gedan­ken, sich Din­ge vor­zu­neh­men und Plä­ne zu schmie­den. Sowohl für die Selbst­stän­dig­keit als auch fürs Pri­vat­le­ben.

Nicht sel­ten erfolgt das Zie­le set­zen aller­dings nach dem Mot­to „Höher, schnel­ler, wei­ter“. Die­sem Kon­zept kann ich mit den Jah­ren jedoch immer weni­ger abge­win­nen. Viel­mehr bin ich davon über­zeugt, dass wir Men­schen (und die Welt) mit bedach­ten Schrit­ten nicht nur ent­spann­ter, son­dern auch nach­hal­ti­ger vor­an­kom­men wür­den.

Ich möch­te dir des­halb ger­ne eine etwas ande­re Her­an­ge­hens­wei­se ans Zie­le set­zen mit auf den Weg geben – für mehr Zufrie­den­heit und Gelas­sen­heit.

Zie­le set­zen: ein etwas ande­rer Blick

Die meis­ten Men­schen lie­ben es, sich Din­ge vor­zu­neh­men. Nicht umsonst erfreu­en sich Neu­jahrs­vor­sät­ze gro­ßer Beliebt­heit, und das, obwohl die meis­ten Vor­ha­ben spä­tes­tens im Febru­ar wie­der ad acta gelegt sind. Wor­an das liegt? Mein per­sön­li­cher Take: Wir neh­men uns die fal­schen Din­ge vor. Wir glau­ben, uns bestimm­te Sachen vor­neh­men zu müs­sen, wie etwa mehr Sport oder mehr Umsatz. Wäh­rend mehr Sport und mehr Umsatz (natür­lich) eine wirk­lich gute Idee sind, kom­men die­se Zie­le sel­ten tief aus unse­rem Inne­ren.

Statt­des­sen kommt hier oft das berühm­te und mitt­ler­wei­le zum Glück sehr berüch­tig­te „Höher, schnel­ler, wei­ter“ zum Vor­schein: Mehr Sport für bes­se­res Aus­se­hen und sicht­ba­re Muckis statt ech­te Gesund­heit, mehr Umsatz für mehr äuße­ren Erfolg und coo­le Sta­tus­sym­bo­le statt nach­hal­ti­gem Wachs­tum.

Sol­che Ziel­set­zun­gen soll­ten wir nicht nur zum Jah­res­wech­sel sein las­sen, son­dern auch zu allen ande­ren Gele­gen­hei­ten. Dabei pas­siert es näm­lich schnell, dass wir uns selbst und die wirk­lich wich­ti­gen Din­ge aus dem Blick ver­lie­ren. Des­we­gen möch­te ich die fol­gen­den Lied­zei­len von Lina Maly mit dir tei­len, die mich in die­sem Zusam­men­hang immer wie­der zum Nach­den­ken anre­gen:

„Die gan­ze Welt muss uns gehö­ren, vom Him­mel bis zum Meer.
Und wenn wir in den Spie­gel schau­en, sehen wir uns sel­ber nicht mehr.“


Lina Maly, Schön genug

Das kom­plet­te Video von Lina Maly kannst du hier sehen (Ach­tung Sucht­ge­fahr!):

Tu, was DU willst, nicht die ande­ren

Ich weiß, es ist schwer, sich nicht von all den gro­ßen Visio­nen auf Lin­ke­dIn und Insta­gram mit­rei­ßen zu las­sen. Auch ich bin dage­gen nicht immun. Es ist für unse­re Gesund­heit – phy­sisch und psy­chisch – aber enorm wich­tig, dass wir ganz genau dar­auf schau­en, wer wir sind und was wir wol­len. Wenn das kein busy Life­style für das nächs­te Mega-Start-up mit Mil­lio­nen­um­sät­zen ist, dann ist das voll­kom­men okay. Und wenn doch: Go for it! Erfül­le dir dei­nen Traum!

Wie heißt es so schön: You do you. Das ist leicht gesagt, aber wahr. Jeder Mensch tickt anders und braucht des­halb etwas ande­res. Das weiß dein Geburtschart, das weißt auch du.

Wenn du dein Geburtschart ent­schlüs­seln möch­test, schau dir mein Geburtschart-Rea­ding an. In die­sem Rea­ding war­ten unzäh­li­ge Aha-Momen­te auf dich.

Das Wis­sen um dein Wesen und dein Bedürf­nis­se gilt es auch zu beden­ken, wenn es ums Zie­le set­zen geht. Die fal­schen Zie­le kön­nen schreck­lich demo­ti­vie­ren, sodass schein­bar nichts gelingt. Und ganz ehr­lich: Das ist Quatsch. Wir alle wup­pen so viel, aber wenn wir fal­schen Stan­dards und Zie­len hin­ter­her­ren­nen, dann ent­steht genau die­ses Gefühl.

Das muss nicht sein!

3 gute Fra­gen, um die pas­sen­den Zie­le für dich zu fin­den


Es gibt unzäh­li­ge Fra­gen, die wir uns stel­len kön­nen, um unse­re Zie­le fürs nächs­te Jahr fest­zu­le­gen. Ich möch­te wet­ten, ich und auch du, wir haben sie uns schon (fast) alle gestellt.

In den letz­ten Jah­ren haben sich bei mir drei Fra­gen her­aus­kris­tal­li­siert, die hel­fen, bei mei­nen Über­le­gun­gen rund um Zie­le ganz bei mir zu blei­ben. Viel­leicht hel­fen sie ja auch dir. Denn das ganz bei uns blei­ben ist nach wie vor unter­schätzt. Wir schau­en zu sehr nach links und nach rechts, nach oben und nach unten.

Es ist wich­tig, dass wir mit ande­ren Men­schen in Ver­bin­dung sind, sehr wich­tig sogar, aber wenn es um unse­re per­sön­li­chen Zie­le geht, dann kön­nen sie uns nicht wei­ter­hel­fen. Aber sie kön­nen ein Teil davon sein, indem wir uns Din­ge vor­neh­men, um mehr Gemein­schaft und Mit­ein­an­der zu schaf­fen.

Wie will ich mich füh­len?

Die Fra­ge danach, wie man sich im nächs­ten Jahr füh­len will, ist für mich die zen­tra­le Fra­ge rund um Ziel­set­zun­gen. Gefüh­le tra­gen uns so viel wei­ter als jede Zahl. Sie las­sen uns von innen leuch­ten, wenn sie posi­tiv sind. Sie strah­len Zufrie­den­heit aus, wenn sie gelin­gen.

Berück­sich­ti­ge hier­bei auch ger­ne dein Mond­zei­chen, das Teil der Big 3 ist. Das Mond­zei­chen ver­rät dir, was du brauchst, um dich wohl­zu­füh­len. Und wohl­füh­len möch­test du dich doch, oder?

Also: Wie willst du dich füh­len?

Was will ich wirk­lich?

Die Fra­ge, was man eigent­lich wirk­lich will, fin­de ich so wich­tig, weil wir beim The­ma Zie­le oft ande­re Men­schen im Hin­ter­kopf haben.

  • Was könn­te Tan­te Erna den­ken?
  • Wie toll fän­den das mei­ne Kolleg*innen?
  • Oh, das wür­de ja Ein­druck bei ande­ren Freelancer*innen machen.

Ja, nett, aber das trägt dich nicht durch die schwie­ri­gen Zei­ten, wenn die Din­ge nicht so lau­fen, wie gewünscht … Dann brauchst du ein sehr viel stär­ke­res Motiv. Eine Moti­va­ti­on, die aus dir kommt, und zwar nur aus dir.

Also: Was willst du wirk­lich?

Für was will ich in Erin­ne­rung blei­ben?

Die­se Fra­ge geht über dich als Per­son hin­aus. Was sol­len die Men­schen über dich in Erin­ne­rung behal­ten? Dein inspi­rie­ren­des Wesen, dei­ne ruhi­ge Art oder dei­ne leben­di­ge Ener­gie? Nimm die­sen Gedan­ken unbe­dingt in dei­ne Ziel­set­zung auf. Zie­le für dich sind toll, aber für die Welt sind sie magisch.

Also: An was sol­len sich die Men­schen bei dir erin­nern?

Mein Mini-Zie­le-Ritu­al für dich

Auch mei­ne Stein­bock-Son­ne hat gro­ßes Inter­es­se dar­an, Zie­le zu errei­chen. Aber ich bin ehr­lich: Ich schei­te­re stän­dig am Zie­le set­zen auf die regu­lä­re Art. 1.000 Abonnent*innen, 10.000 Follower*innen, 100.000 Euro Umsatz, das ist nett, aber es moti­viert mich zu nichts. Ein paar Tage nach dem Nie­der­schrei­ben habe ich die­se Zah­len und Zie­le ver­ges­sen.

Viel­leicht geht es dir ja (manch­mal) ganz ähn­lich. Des­halb ver­ra­te ich dir mein Mini-Zie­le-Ritu­al für mei­ne Selbst­stän­dig­keit, mit dem ich ganz bewusst die Emo­tio­nen in mei­ne Ziel­set­zun­gen hole. Sei es zum Jah­res­wech­sel, zum Quar­tals­be­ginn oder zur Som­mer­son­nen­wen­de.

So läuft das Ritu­al ab

  1. Suche dir einen ruhi­gen Ort, an dem du für die nächs­ten 15 bis 20 Minu­ten unge­stört bist.

  1. Zün­de dir eine Ker­ze an.

  1. Stel­le dir fol­gen­de Fra­gen:
  • Wie möch­te ich mich in den nächs­ten Wochen füh­len?
  • Wann habe ich mich in der Ver­gan­gen­heit so gefühlt?
  • Was kann ich tun, um mich wie­der und mehr so zu füh­len?

  1. Lass dei­nen Gedan­ken frei­en Lauf.

  1. Lies dir dein Geschrie­be­nes durch

  1. Atme tief durch und sage drei Din­ge für die du dank­bar bist.

  1. Lösche die Ker­ze und gehe beschwingt in dei­nen wei­te­ren Tag.

So, jetzt wün­sche ich dir ganz viel Freu­de, die für dich pas­sen­den Zie­le zu fin­den. Wenn du dir dabei Unter­stüt­zung wünschst, schreib mir ein­fach eine E‑Mail. In mei­nem Astro-Men­to­ring kön­nen wir uns übri­gens auch um die­ses The­ma küm­mern – im Zusam­men­spiel mit der Astro­lo­gie und dei­nem Geburtschart.

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Cindy Ulitzsch

Cindy Ulitzsch

Astro-Mentorin, Zwillinge-Aszendent & Mutmacherin

Bereits in meiner Jugend begeisterte ich mich für die Magie der Astrologie, verlor sie jedoch in meinem Alltag als PR-Beraterin und Texterin aus den Augen. Als sich die 12 Tierkreiszeichen vor einigen Jahren wieder in mein Leben schlichen, tauchte ich tiefer ein als je zuvor. Irgendwann merkte ich, wie sehr die Astrologie mir und anderen im Joballtag half – und entwickelte mein Astro-Mentoring. Jetzt begleite ich Menschen mithilfe der Astrologie zu mehr Selbstakzeptanz, Klarheit und Mut – weil ich daran glaube, dass das der Anfang von echtem Selbstvertrauen und gutem Miteinander ist. Fernab von Fake it til you make it und Was uns nicht umbringt, macht uns härter. Mehr über mich erfährst du auf meiner Über-mich-Seite, auf Instagram und auf LinkedIn.

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