„Cindy, warum Astrologie? Du bist doch keine Eso-Tante.“
Diese Frage stellten mir die Menschen aus meinem Umfeld nicht nur einmal, nicht immer exakt so, aber mit vergleichbarer Tonalität.
Meine Antwort war jedes Mal ähnlich. Nein, eine „Eso-Tante“ war ich nie, und Überraschung, ich bin es auch weiterhin nicht. Stattdessen bin ich eine Person, die sich für vieles interessiert, aber alles kritisch hinterfragt, immer und ständig. Dadurch war mein Weg zur Astrologie extra lang, obwohl sich unsere Pfade früh kreuzten.
Schon als Jugendliche las ich alles über die verschiedenen Tierkreiszeichen, als Aupair bekam ich dann von einem meiner Aupair-Kinder ein Buch über mein Sonnenzeichen Steinbock geschenkt. Mit dem Start ins nervenaufreibende Studien- und Berufsleben verlor ich die Astrologie aus den Augen, obwohl sie rückblickend äußerst hilfreich gewesen wäre … Aber wie das so ist: Dinge, die zu einem gehören, kehren wieder zurück. Das sagte schon meine Lieblingsfigur Luna Lovegood bei Harry Potter. Erinnerst du dich vielleicht an diese Szene mit den baumelnden Schuhen in Hogwarts?!

Ein paar Worte zu Horoskopen in Zeitungen und Zeitschriften
Allgemeingültige Horoskope sind Quatsch. Nicht jeder Skorpion wird im Juni ein neues Jobangebot bekommen und nicht jeder Krebs geht aktuell durch eine emotionale Krise. Das ist Unsinn. Dafür sind die Menschen viel zu unterschiedlich, dafür ist das persönliche Geburtschart viel zu individuell.
Grundsätzlich sind Horoskope ein schöner Versuch, den Menschen Astrologie nahe zu bringen, aber durch die Oberflächlichkeit sind sie beliebig. Denn: Steinbock ist nicht gleich Steinbock. In der Natur nicht, und auch nicht in der Astrologie. Ein Steinbock mit Zwilling-Aszendent zeigt sich anders als ein Steinbock mit Krebs-Aszendent. Wenn dann noch das Mondzeichen im Krebs versus im Steinbock hinzukommt, haben wir potenziell zwei wirklich unterschiedliche Typen Mensch vor uns.
Geschwurbel, nein danke!
Die Schwurbler und Scheinheiligen, auch jene, die die Astrologie als einzige Antwort sehen, die empfehlen, eine Krebs-OP zu verschieben, weil der Mond ungünstig steht, oder eine bestimmte Pluto-Konstellation im Geburtschart die Erkrankung ja sowieso angezeigt hat … Ätzend. Ich weiß, wie Menschen sich an so etwas in Krisensituationen festhalten, ich sage nur: Aprikosenkerne gegen Krebs. Genauso wenig wie das hilft, hilft eine günstige Jupiter-Konstellation. Daran glaube ich nicht.
Woran ich glaube: Astrologie kann helfen, das eigene Ich besser zu verstehen, zu mehr Selbstakzeptanz zu kommen und auch aktuelle Stimmungen etwas besser einzuschätzen.
Wenn du neugierig geworden bist – ich zeige dir gern, wie dein persönliches Geburtschart aussieht und welchen Einfluss es individuell auf dein Leben und deinen Alltag haben kann, wenn du die Erkenntnisse richtig einzuschätzen und zu nutzen weißt. Das eröffnet neue Perspektiven. Für dich und deine Selbstständigkeit.
Jetzt bin ich aber gespannt: Was sind deine Gedanken zur Astrologie? Wofür nutzt du sie? Schreib es gerne in die Kommentare.









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