Sich selbst akzeptieren lernen: Du bist gut so, wie du bist

von | 14. März 2025 | Persönliche Weiterentwicklung | 0 Kommentare

Zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2025

Fällt es dir schwer, dich selbst zu akzeptieren, wie du bist? Hast du oft das Gefühl, nicht gut genug zu sein? Damit bist du nicht allein! Wenn du dich selbst akzeptieren lernst, mit all deinen Stärken und Schwächen, findest du zu einer inneren Stärke und Ruhe, die ich uns allen wünsche.

Mit meinem Hang zu Literatur, Psychologie und Astrologie war ich schon immer etwas anders als die anderen. In meinem Heimatdorf, aber auch später dann. Ich sah die Dinge anders, und ich machte sie anders. Lange fühlte ich mich fehl am Platz, ohne, dass ich es klar hätte benennen können, woran das lag. Es war einfach ein Gefühl. Es führte dazu, dass ich oft dachte, nicht richtig zu sein, nicht gut genug zu sein.

Sich selbst akzeptieren lernen? Auf die Idee wäre ich in meiner Jugend nie gekommen. Wie gut, dass diese Zeiten vorbei sind – und ich auf dem Weg rund ums sich selbst akzeptieren lernen sehr viel weiter gekommen bin. Jetzt verrate ich dir, wie das auch für dich klappen kann.

Was bedeutet es, sich selbst zu akzeptieren?

Sich selbst zu akzeptieren bedeutet, sich selbst komplett und vollständig anzunehmen – mit allen Eigenheiten, Stärken und Schwächen. Dabei geht es nicht darum, ob man etwas perfekt kann, sondern darum, sich selbst mit Wohlwollen und Verständnis zu begegnen. Egal, ob wir gerade den besten oder schlechtesten Text aller Zeiten (gefühlt, versteht sich) an unsere Auftraggeber*innen geschickt haben.

Selbstakzeptanz ist übrigens die Basis von sehr vielem, auch von Selbstliebe und Selbstvertrauen: Erst wenn wir uns selbst akzeptieren lernen, können wir uns wirklich lieben – und entspannt so sein, wie wir wirklich sind.

Sich selbst akzeptieren lernen, wie man ist. Klingt leicht, ist aber super schwer.

Warum ist es so schwer, sich selbst zu akzeptieren, wie man ist?

Nur wenige Menschen bekommen Selbstakzeptanz in die Wiege gelegt. Deutlich mehr von uns hadern damit, wer und wie wir sind. Ganz egal, welchem Job wir nachgehen oder welche Erfolge wir schon feiern konnten. Irgendwas ist immer.

Die möglichen Gründe sind vielfältig:

  • Wir konzentrieren uns zu sehr auf unsere vermeintlichen Schwächen.
  • Wir haben von klein auf gelernt, uns mit anderen zu vergleichen.
  • Wir definieren uns stark über Leistung.
  • Wir bekommen durch soziale Medien unrealistische Ideale vorgelebt.
  • Wir tragen negative Glaubenssätze aus der Kindheit mit uns.

All das kann dazu führen, dass wir uns ständig selbst kritisieren und das Gefühl haben, nicht genug zu sein.

Geht es dir genau so? Dann ist der folgende Abschnitt für dich: Wie kannst du lernen, dich selbst besser zu akzeptieren?

Sich selbst akzeptieren lernen: Meine liebste Übung

Auch ich hadere immer mal wieder mit mir selbst: Ich bin zu emotional. Ich komme nicht schnell genug voran. Ich bin nicht erfolgreich genug. Während ich mich früher in Endlosschleifen selbst dafür runtermachte, wie ich bin, schalte ich jetzt in den Cindy-du machst das so, wie es dir entspricht-Modus. Dafür spreche ich mit mir selbst. (Ja, ich schwöre auf Selbstgespräche!)

  1. Okay, Cindy, es läuft gerade nicht, wie es sollte bzw. du denkst, dass es sollte.
  2. Das ist okay. Nicht immer läuft es so, wie wir uns das wünschen.
  3. Was kannst du jetzt in dieser Situation tun? Was brauchst du?
  4. Ach, du bist müde? Okay. Dann leg dich hin.
  5. Dann lege ich mich ins Bett und schlafe. (Und danach bin ich fitter und besser drauf als vorher und schaffe mehr.)

Was tue ich also? Ich höre meinen Bedürfnissen gut zu. Ich lasse sie zu Wort kommen. Und dann gebe ich mir, was ich gerade brauche. Ganz egal, was man in dem Moment tun sollte, also z. B. stur am Rechner sitzen bleiben und durchziehen. Auch das fördert die Fähigkeit, sich selbst zu akzeptieren. Denn nur wenn wir unseren individuellen Bedürfnissen gerecht werden, ohne das übliche Vorgehen über alles zu stellen, können wir uns selbst gerecht werden.

Das hört sich zunächst schwierig an, aber glaube mir: Übung macht den*die Meister*in. Sich selbst akzeptieren zu lernen, und die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen, kommt nicht über Nacht. Probiere es ein paar mal aus und schau, ob es für dich einen Unterschied macht. Ich möchte wetten: ja.

Wofür es gut ist, sich selbst akzeptieren zu lernen

Je mehr du dich so annimmst, wie du bist, desto leichter fällt es dir, dich weiterzuentwickeln und dein Leben nach deinen Wünschen zu gestalten. Studien zeigen, dass Menschen mit hoher Selbstakzeptanz widerstandsfähiger sind, erfülltere Beziehungen führen und beruflich erfolgreicher sind. Denn wenn du dich selbst so akzeptierst, wie du bist, dann bist du weniger von der Bestätigung anderer abhängig und kannst deinen eigenen Weg gehen.

In meinem Fall bedeutet das beispielsweise: Ich spreche mittlerweile ganz offen über meine Arbeit als astrologische Mentorin. Vor einigen Jahren wäre das undenkbar gewesen. Als ich neulich in einem Seminar auf eine Person traf, die sich seit 30 Jahren mit Astrologie beschäftigt, aber deren Familie nichts davon weiß, war ich mir selbst wieder einmal unendlich dankbar, diesen Weg gegangen zu sein.

Selbstakzeptanz ist ein Marathon

Sich selbst akzeptieren lernen ist ein Prozess. Es gibt (leider) keinen Schalter, den du einfach umlegen kannst. Doch in kleinen Schritten kannst du lernen, dir selbst mit mehr Verständnis und Mitgefühl zu begegnen. Fang am besten direkt an, indem du einen der sieben Tipps in deinen Alltag integrierst. Wenn du auf diesem Weg Unterstützung suchst, begleite ich dich gerne in einem persönlichen Astro-Mentoring.

Bist du bereit, dich selbst mit neuen Augen zu sehen und dich selbst akzeptieren zu lernen? Dann schreibe mir jetzt für ein kostenloses Kennenlerngespräch!

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Cindy Ulitzsch

Cindy Ulitzsch

Astro-Mentorin, Zwillinge-Aszendent & Mutmacherin

Die Astrologie begeisterte mich schon in meiner Jugend. In meinem Alltag als PR-Beraterin und Texterin verlor ich sie jedoch aus den Augen. Als sich die 12 Tierkreiszeichen vor einigen Jahren wieder in mein Leben schlichen, tauchte ich tiefer ein als je zuvor. Irgendwann merkte ich, wie sehr die Astrologie mir und anderen im Joballtag half. Daraus entwickelte ich mein Astro-Mentoring. Jetzt begleite ich Menschen mithilfe der Astrologie durch Veränderungsprozesse und zu mehr Selbstakzeptanz, Klarheit und Mut. Fernab von Fake it til you make it und Was uns nicht umbringt, macht uns härter. Mehr über mich erfährst du auf meiner Über-mich-Seite, auf Instagram und auf LinkedIn.

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